Eine Produktinformation der ANTON HÜBNER GmbH & Co. KG
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Geschichte

Am Anfang – um 1920 – stand der Wunsch, armen Menschen bei gesundheitlichen Problemen zu helfen. Pfarrer Hurst aus Häg im Wiesental im Südschwarzwald beschäftigte sich damals nicht nur mit den seelischen, sondern auch mit den körperlichen Leiden seiner Gemeinde. Zu jener Zeit arbeiteten viele Menschen in den abgeschiedenen Regionen des Schwarzwalds als Heimarbeiter für die aufkommende Textilindustrie. In schlecht gelüfteten Räumen atmeten die Heimarbeiter dabei den ungesunden Baumwollstaub ein, was oft zu Atemwegserkrankungen führte.
Pfarrer Hurst, ein kräuterkundiger Mann Gottes, wollte dieses Leiden mindern. Er fand in einem Kräuterbuch eine Heilpflanzen-Rezeptur seines berühmten Amtskollegen Pfarrer Kneipp, entwickelte sie weiter und versah sie mit speziellen Schwarzwälder Heilkräutern, die für ihre wohltuenden Wirkungen auf die Atemwege bekannt waren – wie maigrüne Tannenspitzen und zahlreiche weitere Naturheilkräuter.
Mithilfe des pharmazeutischen Wissens seines Freundes, des Zeller Stadtapothekers Dr. Eduard Hiepe, wurde um die Mitte der 20er Jahre im Pfarrhaus auf der Basis von Kandiszucker und echtem Tannenhonig diese natürliche, Schwarzwälder Erkältungsmedizin hergestellt, die „Tannenblut“ genannt wurde. Sie linderte bald nicht mehr nur die Beschwerden der Wiesentäler Gemeinde, ihre Heilkraft sprach sich immer weiter herum.

Damit war das Stammprodukt der Firma HÜBNER geboren. Denn: 1936 erwarb der Kaufmann ANTON HÜBNER die Lizenz für „Tannenblut“ und führte, zusammen mit seiner Frau Klara, nach dem Tode von Pfarrer Hurst die Herstellung weiter. Mit der Übernahme verlagerte sich die Herstellung vom Ursprungsort Häg im Wiesental an den Rand des Südschwarzwalds, nach Kirchhofen, dem Heimatort von Klara HÜBNER.

„Tannenblut“ blieb rund 25 Jahre lang das einzige Produkt von Anton HÜBNER. 1952 wurde es als Qualitätsprodukt von den neuform-Reformhäusern anerkannt und seither wird „Tannenblut“ in den rund 2000 Reformhäusern in Deutschland angeboten – und auch immer mehr im europäischen Ausland.
1968 wurde das Unternehmen von Wilhelm Oberle erworben, der es bis zu seinem Ausscheiden 1995 weiter entwickelte.

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