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Schluss mit dem Tabu: Vaginale Trockenheit ist kein ‚Schicksal’

Jede fünfte Frau leidet unter Trockenheit im Intimbereich. Nach den Wechseljahren ist es bereits jede dritte - in dieser Lebensphase finden sich die meisten still damit ab. Die Beschwerden sind durchaus vielförmig: Wundgefühl beim Sitzen oder bei Bewegung, diffuses Spannungsempfinden oder Brennen, Probleme mit enger Kleidung und nicht zuletzt Beeinträchtigung des Sexuallebens.

Vaginale Trockenheit hat oft körperliche Ursachen. Die Wichtigste: Östrogenmangel in der Stillzeit, nach Krankheit oder als Folge der Menopause. Auch Diabetes und Bluthochdruck haben Auswirkungen auf die Befeuchtung des Scheidentraktes. Daneben spielen psychosoziale Ursachen wie Ängste, Stress oder partnerschaftliche Probleme eine entscheidende Rolle. Manchmal lässt sich für die betroffenen Frauen nicht mehr entscheiden, was zuerst da war: Die Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr oder in der Beziehung.

Einfache Abhilfe schaffen feuchtigkeitsspendende Cremes oder Gele. Ihre Konsistenz ahmt die der natürlichen Scheidenflüssigkeit nach. Oft ist das unangenehme Trockenheitsgefühl bereits nach einmaliger Anwendung deutlich gemindert. Der Spannungszustand der Scheidenschleimhaut wird verringert, sie wird elastischer und weniger anfällig.

Gele auf Wasserbasis schneiden übrigens deutlich besser ab als solche auf Ölbasis. Ihr PH-Wert ähnelt dem natürlichen Scheidenmilieu. Sie sind einfach, sicher und fleckenlos anzuwenden und bestens Hautverträglich. Zusatzplus: Eine fettfreie Gelform auf Wasserbasis greift das Latex von Kondomen nicht an. Die hervorragende Gleitwirkung der Gele bereichert nicht zuletzt auch den Geschlechtsverkehr. Häufig erleben die betroffenen Frauen so endlich wieder eine ungezwungene, spannungsfreie Sexualität.

Wieder Freude am eigenen Körper haben, sich ungezwungen im Alltag bewegen - dazu trägt ein Intim-Gel gezielt bei. Ihre Anwendung sollte genauso selbstverständlich sein, wie die einer herkömmlichen Hautcreme oder das Trinken von mindestens 2 Litern Flüssigkeit pro Tag. Ebenso ‚normal’ ist übrigens die fachgerechte Beratung durch das geschulte Personal der Reformhäuser. Hier ist vaginale Trockenheit schon lange kein Tabuthema mehr.