OK

Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Datenschutzbedingungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies.

 

Silicium

Silicium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element auf der Erdoberfläche. Es kommt in der Natur ausschließlich in gebundener Form vor und stellt als Siliciumdioxid das wichtigste gesteinsbildende Mineral dar. Die Säure des Siliciumdioxids wird als Kieselsäure bezeichnet. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Stützgewebes von Tieren und Pflanzen.

Mit einer Gesamtmenge von nur 1,5 Gramm zählt Silicium im menschlichen Organismus zu den Spurenelementen – dennoch erfüllt es eine Reihe wichtiger Funktionen. So ist Silicium eine Grundvoraussetzung für gesundes, kräftiges Haar. Es fördert die Bildung von Kollagen und Elastin und sorgt somit für Elastizität und Festigkeit von Bindegewebe, Knorpel und Blutgefäßen. Dank seiner hohen Wasserbindungskapazität hilft es der Haut, Feuchtigkeit zu speichern und steigert dadurch ihre Spannkraft.

Da der Körper selbst kein Silicium produzieren kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Der tägliche Bedarf eines erwachsenen Menschen beträgt ca. 50 mg. Reich an Silicium sind vor allem pflanzliche Lebensmittel, z. B. Kartoffeln, Weizen und Hirse. Allerdings wird Silicium aus ihnen nur zu einem geringen Prozentsatz resorbiert. Um die Mindestaufnahme von 50 mg Silicium zu gewährleisten, müssen deutlich höhere Mengen zugeführt werden. Dies gelingt insbesondere bei einer einseitigen und gemüsearmen Ernährung nicht immer.